Mein Weg - Kontakt

Der Umzug von der Stadt aufs Land, nach Mötzingen, ist mir als erster großer Einschnitt noch bewusst. Unterschiedliche Lebensweisen fördern unterschiedliche Denkweisen. Mein Konfirmationsspruch antwortet darauf, von dem ich mich bis heute begleitet, ja manchmal herausgefordert, fast verfolgt fühle: Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. (Gal. 6,2)

Eine wilde, unruhige Zeit – am liebsten war ich mit den Pferden im Gelände…

Viel gelernt von alten Handwerkstechniken, dem Polstern und Polieren, auch viel gelernt über menschliche Stärken und Schwächen. Hier wurden Grundlagen gelegt zur späteren Finanzierung meines Studiums, sowie zum Kreativ-Sein dürfen in Innenräumen – Danke!

In der Kunstgeschichte interessiert mich die Frage nach den Symbolen und wie sie von „Moderne" und „Postmoderne" aufgenommen und verändert wurden. Mich interessieren Künstler und ihre Arbeiten, die nach einem symbolischen Ausdruck von Kunst such(t)en. Näheres siehe Seite: Kunst-Leben-Meditation.

Traditionen, Moderne und Postmoderne – alles wirkt ineinander, doch wo ist der eigene rote Faden? Welche Haltung nehme ich ein? Welcher Weg zeigt sich mir? Vertiefung im Glauben durch persönliche Erfahrungen, gleichzeitig die Wahrnehmung: die Welt ist soo groß - und ebenso vielschichtig… Die chinesischen Bewegungskünste Taijiquan und Qigong erschließen mir ein DA-Sein in der Bewegung, in der Wahrnehmung, in der Stille – Natur und Schöpfung fallen für mich immer öfter gefühlt in eins. Fast jeden Tag macht mich diese Entdeckung fröhlich und ich empfinde sie als in Worten nicht aussprechbares Geschenk!

Ich sage Danke für viel Unterstützung, für Räume, - innere und äußere - die sich geöffnet haben in noch größere Räume, für Erfahrungen – gute und weniger gute – die ich nicht missen möchte.

  Der Yang-Stil ist geblieben, doch andere Schwerpunkte sind seither im Fokus – neue Netzwerke entstehen. Mut, die Dinge weiter zu entwickeln, Kraft, Zeit und Geld zu investieren, macht mir auch die Entwicklung von engagierten und fortgeschrittenen Teilnehmenden. Durch ihre Mitarbeit können wir wöchentliche Übungsabende (zusätzlich zum Unterricht) an verschiedenen Orten einrichten, das Netz an Angeboten, gemeinsam zu üben und zu praktizieren wird dichter.
 
 
 
Nach laengerer Erfahrung in den aus China kommenden Entspannungsmethoden und der gegenstandsfreien Meditation (Rujing), hatte ich um das Jahr 2000 herum das Beduerfnis meinen christlichen Glauben staerker in die Meditation hinein nehmen zu koennen. Seither uebe ich in der Tradition der Ignatianischen Exerzitien und besuche Fortbildungen, die von der evangelischen wie der katholischen Kirche angeboten werden.

Seit 2004 auch Weitergabe der Inhalte in woechentlichen Meditationsgruppen, Retreats, Einkehrtage.

 2011 war ein bewegtes Jahr. Die Erfahrungen der vergangenen 10 Jahre, die ich in meinen Aus/ und Weiterbildungen in christlicher Meditation und geistlicher Begleitung machen durfte, haben mich geprägt. Ich habe eine Basis erhalten, die durch die Jahrhunderte hindurch geprueft ist und das gibt mir einige Sicherheit für die Weitergabe der Inhalte. Für die authentische Weitergabe der Inhalte ist jedoch auch das Erleben und aktiv-Sein in in der Gegenwart von großer Bedeutung. Seit meiner Weiterbildung 2010 in England brach für mich die Frage wieder neu auf: Was macht unsere Zeit heute auf den verschiedenen Ebenen eigentlich aus? Wie sind wir "Kinder der 68-Generation" geprägt? Und was bedeutet diese Prägung für unsere Kinder, die in einer vernetzten, globalisierten Welt aufwachsen? Welche Anforderungen kommen von außen, auch von den anderen Kulturen und von den Katastrophen unserer Zeit der klein gewordenen Welt auf uns zu? 

       2011: Beginn Studium Psychologie (B.SC.) an der Fernuni Hagen. Interesse (Wiederaufnahme aus Studium)    an zeitgenössischen, philosophischen Fragestellungen.   

       2012: Pruefung innerhalb der "school of central equilibrium" (Wee Kee Jin) zum Taiji - Instructor der Yang-Stil Tradition nach Huang Sheng Shyan (Schule Wee Kee Jin)

 

2013-2015: Eine Ausbildung zur MBSR-Lehrerin hat mir (überraschenderweise) auch Impulse zurück auf meine Taiji-Praxis gegeben: Taiji als Übung der Achtsamkeit...darüber denke ich zur Zeit viel nach und versuche Achtsamkeitspraxis im ursprünglichen Sinne im Taiji zu üben. Psychologische Kenntnisse helfen mir in meinem Arbeitsgebiet, das sich immer mehr ausweitet von der Vermittlung von Entspannungsverfahren hin zu Fragen rund um das Thema "Stress" und dessen Bewältigung. Weitere Erfahrung konnte ich in diesem Gebiet sammeln, da ich eine Ausbildung zur Entspannungstrainer(-IN) mit den Verfahren Progressive Muskelrelaxation, Autogenes Training, Qigong, Taiji, Meditation konzipiert habe, die dann im modularen System über die VHS Freudenstadt zwei mal durchgeführt worden ist. Einige Stimmen der AbsolventInnen dieser Ausbildung füge ich abschließend an. 

Seit September 2015 darf ich meine Kenntnisse in Entspannungsverfahren und MBSR auch an die Teilnehmer-Innen einer "Tinnitus-Gruppe" vermitteln, die im Abstand von 14 Tagen, eineinhalb Jahre eine ambulante Maßnahme am Kreiskrankenhaus Freudenstadt durchlaufen. Diese Tätigkeit ist auch im Rahmen meines Psychologiestudiums sehr interessant. 

2016: Mit dem Psychologiestudium (Fernuni Hagen) noch beschäftigt, aber in Modul 9 (von 10) angekommen: jetzt lass ich nicht mehr locker (smile...). Schon anstrengend neben meinen beruflichen Verpflichtungen, aber auch wirklich gewinnbringend vorallem für mehrtägige Seminare...Ich werde mich weiter im Bereich Gesundheitsmanagement / Stressbewältigung / Burnout - Prophylaxe fortbilden und Angebote in diesem Bereich "schnüren".  

Letztlich ist in den vergangenen drei Jahren auch meine Schule "Go Balanced" in der Galerie Niethammer in Mötzingen gewachsen. Nach wie vor bin ich aber auch stark interessiert mit Trägern zusammen zuarbeiten. Seit über 15 Jahren sind das vor allem die VHS, Rheuma-Liga, Judoclub Horb, die kirchlichen Erwachsenenbildungsstätten in Herrenberg und Horb, sowie das evang. Einkehrhaus Kloster Kirchberg (b. Horb)   

In der kommenden Zeit habe ich vor, meine Angebote weiter auf bestimmte Zielgruppen hin zu strukturieren.      

Einige Stimmen aus der Ausbildung "Entspannungstrainer(IN)", quazert zertifizierte Ausbildung der VHS Freudenstadt. Frage war: Könntest Du eine kurze Zusammenfassung schreiben, wie Dir die Ausbildung insgesamt gefallen hat? Was sie Dir persönlich an neuen Sichtweisen eröffnet hat und wie Du dich vielleicht entwickelt hast innerhalb der 1,5 Jahre in Hinsicht auf den Umgang mit beruflichen und privaten Stress.

Mein Weg zur Entspannungstrainerin (M., weiblich, 60 Jahre)

"Beim ersten Treffen war ich mir absolut nicht sicher, ob dies das richtige für mich ist. Ich hatte gerade aus gesundheitlichen Gründen meinen Arbeitsplatz aufgegeben und die angebotene Ausbildung hat mich gleich sehr fasziniert. Ich sah darin die Chance auf der einen Seite nochmals etwas ganz Neues zu beginnen und andererseits auch sehr viel für mich zu tun, da ich sehr viele Jahre viel zu viel Stress hatte und die ersten Anzeichen für ein Burn-Out hatte. Bei der Aufgabe sich ein für den momentanen Zustand passendes Bild rauszusuchen (zu Beginn der Ausbildung) habe ich dieses genommen. (Abstraktes Gemaelde, Kuenstler: Guenter Schoellkopf). Die einzelnen Flecken waren fuer mich stellvertretend mit der ungewissen Zukunft. Kein wirklich reales Bild war damals in mir.

 Nun am Ende dieser Ausbildung, die ich fuer mich persoenlich zwar als sehr anstrengend empfunden habe, stelle ich aber fest, dass ich sehr wohl wieder einen klaren Weg sehe. Modul fuer Modul kamen neue Einsichten und auch die Koerperarbeit mit den Uebungen haben mich persoenlich und auch gesundheitlich weiter gebracht. Meine Belastbarkeit ist gestiegen - das haette ich nicht erwartet, weil ich sowieso mir selber immer schon hohe Huerden gesetzt habe und geglaubt habe es geht eher rueckwaerts. Daher habe ich mir jetzt dieses Foto ausgesucht, denn das passt jetzt - der Weg geht nach oben.

Mit meinen inzwischen erreichten 60 Lebensjahren bin ich sehr stolz auf mich, dies angefangen, durchgezogen und zum Abschluss gebracht zu haben. Eine absolute Bereicherung in meinem Leben. Was immer ich in Zukunft auch damit mache - eins bleibt sicher - den groeßten Nutzen habe ich mir selber beschert.     

 
 Liebe Anette (E., weiblich, Ende 40)
 
"erst mal moechte ich Dir fuer alles danken!
 
Deine besondere Art, Wissen zu vermitteln und wieder abzufragen, hat mir gut gefallen. Durch dein fundiertes Wissen hat sich fuer mich Praxis und Theorie sehr gut vernetzt. Fuer manche Herausforderung, die Du uns gestellt hast, bin ich Dir sehr dankbar.
Ich hatte das Bildchen mit den bemoosten und bewachsenen Stufen gewaehlt. Fuer mich hat es sich gelohnt, auch wenn die Stufen  so schoen aussehen, wenigstens kleine Stellen bzw. Schritte deutlich sichtbar werden zu lassen. Konkret heißt das, mir ist klar geworden, wie wichtig es ist, manchen Dingen auf den Grund zu gehen!
Ich habe fuer viele Fragen neue Erkenntnisse gewonnen. Das wirft zwar neue auf - aber das ist ja auch gut so!
Als Leiterin bist Du klar und lenkst im richtigen Moment. Naehe und Distanz war fuer mich stimmig. Mir hat auch gut gefallen, dass ich das Gefuehl bekam - mit Dir kann man auch herzhaft lachen!
Ich wuensche Dir von Herzen alles, alles Gute!! Gesundheit und Glueck!!
Es grueßt Dich
E. "
 
 Erfahrungsbericht / Rueckblick auf die Ausbildung als Entspannungstrainerin (S. , weiblich, Ende 30, In Unterschied zu den anderen TN´innen verfügte S. vor der Ausbildung bereits über  mehrere Jahre Erfahrung in Taiji und Qigong.
 
"Zu Beginn der Ausbildung war mein Augenmerk darauf gerichtet, das Erlernte spaeter an andere Menschen weiterzugeben. Was ich in dieser Zeit aber erlebt und erfahren habe ist auch sehr bereichernd fuer mich.
Es hat einerseits mir schon bekanntes wieder naeher gebracht und andererseits auch viel neues Wissen vermittelt. Der Umgang untereinander und die Erfahrungen innerhalb der Gruppe auszutauschen, haben mir ermoeglicht, gewisse Dinge auch mal aus einer anderen mir fremden Sichtweise zu sehen.
Wenn ich die Ausbildung oder etwas Vergleichbares noch einmal machen wuerde, so wuerde ich versuchen, eine Moeglichkeit zu finden, regelmäßig außerhalb der Unterrichtseinheiten mit der Gruppe oder Menschen aus der Gruppe zu ueben, sich auszutauschen.
 
Die Mischung der fernöstlichen und der westlichen Entspannungsmethoden fand ich sehr interessant."

  (R., weiblich, Mitte 40)

"Eine Ausbildung, die rundum bereichert und im tieferen Sinne weiterbildet. Durch die intensiv geübten  Techniken konnte ich deren Wirkung erspüren und mit der gut aufbereiteten Theorie bestens verknüpfen. So empfinde ich meine neuen Kenntnisse zunächst einmal wertvoll für mich selbst - und daher - im zweiten Schritt - auch möglich mich der Herausforderung einer Weitergabe zu stellen.

Die theoretischen Inhalte wurden fundiert - auf verschiedenen Ebenen vermittelt - und schaffen Anreize für weitere Vertiefung, genauso wie die Qigong und Taiji Übungen.

Meine Sensibilität im Umgang mit Stress und Gesundheit sowie auch die bewusste Wahrnehmung im Alltag hat sich deutlich verändert und verfeinert. Nicht zuletzt hat mich das schöne Miteinander und der Austausch in der Gruppe sehr bereichert und mir Freude bereitet. Ich hoffe auf weitere kleine Fortbildungseinheiten...   

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